Vorstellung :)

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Vorstellung :)

Beitrag#1von tussie » 10. Mär 2011 22:05

und erstmal ein Hallo in die Runde werfen

Ich bin Mama eines süssen 6 jährigen Mädels das seit heute die Diagnose Progenie vom Kieferorthopäden bekommen hat.

Nu ja, die Kieferorthopädin meinte heute, nach Leas Untersuchung, sie hätte noch nie so ein ausgeprägten Befund gehabt.... Was macht den Progenie ausgeprägt???
Versteht mich bitte nicht falsch.... Ich war immer seit Lea 1 Jahr alt war beim Zahnarzt, durch einen Unfall fehlen Lea die oberen 4 Zähne, also Schneidezähne und die daneben... desweiteren war Lea tagsüber bei Ihrer Oma, da ich arbeiten musste und sie gab Lea Ihre Flasche zum Dauernuckeln... daher fehlen Ihr nochmals oben 2 Zähne...
nun haben wir vor 4 Wochen den Zahnarzt gewechselt da wir umgezogen sind... Dieser hat uns gleich zum Kieferorthopäden geschickt... Ich habe die Fehlstellung aber beim alten Zahnarzt immer angesprochen und er meinte abwarten bis alle Zähne da sind und heute meinte die Kieferorthopädin warum ich so spät komme, man kann Progenie schon mit 4 Jahren behandeln... Daraufhin meinte ich der Zahnarzt hätte vorher keine Notwendigkeit gesehen, worauf Sie mich sehr komisch ansah...
Ich mach mir gerade massiv Vorwürfe... sie bekommt nun in 3 Wochen eine lose Spange, wobei sie mir nicht versprechen kann das diese hilft da Lea wie gesagt zuviele Zähne oben fehlen und sie nicht weiß ob die Spange hebt... genauso wie die feste Spange in ein paar Jahren und falls das alles nichts bringt wird Lea mit 18 Jahren operiert...

Ich hab mich versucht einzulesen, aber alles was ich lese sind OP´s... Was ist das für ne OP... Oder gibts andere Behandlungen? Wird Progenie in Graden unterteilt.... Ich weiß nicht mehr weiter... vielleicht könnt ihr mir etwas dazu erzählen????

Liebe Grüße von der verzweifelnden Mutti
Carpe Diem - Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter!
tussie
 
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Keine Perlen vor die Säue! Weitere Meinungen einholen

Beitrag#2von ruebezahl » 11. Mär 2011 16:42

Hallo Tussi,
6 Jahre ist für Progenie in der Regel noch nicht zu spät.
Wenn die Progenie in der Familie liegt, wäre sie ernster, als wenn sie nicht geerbt, sondern evtl. durch den Zahnverlust gekommen ist.
Denn jeder Zahn ist ein Wachstumsfaktor, und fehlende Frontzähne eben nicht.
> Ich habe die Fehlstellung aber beim alten Zahnarzt immer angesprochen und er meinte abwarten bis alle Zähne da sind
++ Falsch. Ist wohl ein Zuarbeiter für Behandlungsmaximierer. Es gibt auch ZÄ, die es besser wissen.
Hinsichtlich BEHANDLUNGSMAXIMIERUNG verweise ich auf meinen neulichen Eintrag
Schon wieder: frischen 1er-Kreuzbiss zu Progenie aufblähen
ft289-schon-wieder-frischen-1er-kreuzbiss-zu-progenie-aufblaehen.html
Auch die jetztige riecht danach:
>wobei sie mir nicht versprechen kann das diese hilft ... genauso wie die feste Spange in ein paar Jahren und falls das alles nichts bringt wird Lea mit 18 Jahren operiert...
++ Was heißt hier DIE feste Spange ??? NICHTS DA !!
50 Jahre lang haben herausnehmbare Spangen ausgereicht, weil sie noch richtig gebaut waren und noch nicht überall dieser Perfektionierungswahn herausstank! Perfektion ist eh vergänglich, und die seuchenartige Verbreitung von Kleberetainern zeigt deutlich, wieviel von der Stabilität der Behandlungsergebnisse „moderner Methoden“ zu halten ist! Zweitbehandlungen und Knochenversägen sind schließlich sehr profitabel!

Also werft jetzt, wo ihr schon Zeit verloren habt, eure Perlen nicht vor die Säue.
Überlegt euch, ob ihr SOFORT weitere Meinungen einholt oder noch maximal 6 Monate OBACHT gebt, ob die lose Spange was bewirkt?
Wenn dann kein Fortschritt zu sehen ist, wird es Zeit zu einem Anbieter zu wechseln, der es noch richtig macht! Denn leider ist mit (von Billiglöhnern gebauten) Sparversionen von Spangen zu rechnen, und dieser Satz ist ein klares Indiz dafür: >genauso wie die feste Spange in ein paar Jahren

Dabei liegt Weinsberg in je 50 km Luftlinie zum „Papst“ und zu einer weiteren gesichert-guten Adresse.
4 weitere Adressen hätte ich maximal halb so weit (715xx, 716xx, 743xx, 748xx).
Die sind zwar noch ungeprüft, aber viel schlechter kann es eigentlich nicht sein, und 4 Nieten wären hier doch unwahrscheinlich.
Mail oder ruf mich an für die Adressen.

Und jetzt Bilder:
Auch ohne Frontzähne bringt ein Funktionsregler 3 nach Fränkel (FR 3) den Oberkiefer zum Wachsen und hält den Unterkiefer zurück. Der ist zur Progeniebehandlung jahrzehntelang bewährt. Siehe hier http://www.sanfte-zahnklammern.de/spang ... isteb.html kurz unter der Mitte einen grünen.
FALLBEISPIELE aus verschiedenen Quellen:
http://www.sanfte-zahnklammern.de/fallb ... /prog.html
http://www.sanfte-zahnklammern.de/fallb ... ler_c.html
http://www.sanfte-zahnklammern.de/fallb ... p/rdp.html
sowie in http://www.sanfte-zahnklammern.de/dento ... entos.html den Titelfall und den 1. der 4 weiteren Fälle (wobei ein K3F http://www.sanfte-zahnklammern.de/k3f/k3f.html des Progenie-Typs selbsthilfetauglich und weniger klobig als das dort gezeigte Ding wäre).

Gute Progeniebehandlung braucht Handarbeit.
Frühere Professoren haben sie ausführlich erforscht.
Während heutzutage Hersteller jene Methoden in den Markt drücken, für die sie die meisten Fertigteile verkaufen können. Wer dann eine seltene Krankheit hat, wird schon mal vermatscht.
> Ich hab mich versucht einzulesen, aber alles was ich lese sind OP´s...
++ Diese Scheißlobby! Bin ich so schwer zu finden?
Google ist natürlich werbelastig, und die Knochensäger haben Kohle.
Aber der Wikipedia-Eintrag zur Progenie verlinkt doch auch zum Funktionsregler (schöne Fotos).

Dann angeregtes Fallbeispiele-Gucken,
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Re: Keine Perlen vor die Säue! Weitere Meinungen einholen

Beitrag#3von Gast » 6. Apr 2011 19:28

ruebezahl hat geschrieben:++ Diese Scheißlobby! Bin ich so schwer zu finden?



nee, du bist nur unseriös. nix für ungut :-)
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Jede 2. Operation hierzulande ist überflüssig

Beitrag#4von ruebezahl » 7. Apr 2011 13:53

Dazu gibt es eine Grafik auf S. 27 in dem Buch
Heillose Medizin
Fragwürdige Therapien und wie Sie sich davor schützen können

von Jörg Blech (S. Fischer Verlag 2005).
Die Grafik ist nach häufigen Operationen aufgeschlüsselt (Kiefer ist nicht dabei) und zeigt eine untere Kurve für Patienten, die selber Ärzte oder Arzt-Angehörige sind, und eine obere Kurve für Normalbürger. Die werden fast durchweg viel häufiger operiert. Mit ähnlicher Zurückhaltung wie die Gruppe der Ärzte kommt nur die Gruppe der Anwälte und -Angehörigen unters Messer.

Viele Mediziner muten ihren Patienten Operationen zu, denen sie sich selbst nie unterziehen würden.

Auch in anderen Ländern wird nicht soviel operiert wie in Deutschland, ohne dass die Lebenserwartung deshalb geringer wäre.

Auf die Lobbykratie bin ich besonders stinkig,
- wenn sie auch die Massenmedien unter Kontrolle hat, besonders auch jene Sendungen oder Publikationen, die von den Bürgern für neutral gehalten werden
- weil es im Gesundheitssektor schwieriger ist, sich herauszuziehen, als anderswo (Bioprodukte, Ökostrom,...)

Außerdem ist bedenklich, wenn Ärzte ihre Weißkittel-Autorität schamlos ausnutzen oder gar Profitmaximierungs-Kursen folgen (ja, die gibt es tatsächlich!)
Soweit nun,
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Re: Keine Perlen vor die Säue! Weitere Meinungen einholen

Beitrag#5von Aude Sapere » 6. Jun 2012 07:13

Gast hat geschrieben:
ruebezahl hat geschrieben:++ Diese Scheißlobby! Bin ich so schwer zu finden?



nee, du bist nur unseriös. nix für ungut :-)


Das ist falsch ausgedrückt. Es ist nur immer wieder das Gleiche:
Die Dinge, die hauptsächlich in der (Zahn-) Medizin gemacht werden, geschehen in 95% der Fälle nicht annähernd so einfach, schonend, preiswert und fähig wie möglich, sondern primär bequem und profitbringend für den Behandler, so lange nur nicht alle Patienten für jeden erkennbar vermurkst werden.

Wenn ein unerfahrener Laie liest, dass , dann sagt er sich "Das darf doch wohl nicht wahr sein! und hält es für unseriös, obwohl das, was Ruebezahl schreibt, weitaus seriöser ist als das was ein 08/15-Kieferorthopäde oder 08/15 Dr. med. dent. erzählt. Diese (Ruebezahls) Art von Kompetenz erfordert aber Ehrlichkeit, Wohlwollen gegenüber den Patienten, ein gewisses Talent zum Verständnis von Naturvorgängen und Engagement zur Vervollkommnung der Fähigkeiten. Das Absolvieren des Studiums kostet dagegen einfach nur Zeit, Geld und Büffelfähigkeit statt kritischem Denken.

Das möchte ich hiermit nur gesagt haben.
Wer tut, was er immer getan hat, wird bekommen, was er immer bekommen hat.
Aude Sapere
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