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Dr. rer. nat. Larissa Dloczik, Sellostr.22, 14471
Potsdam |
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ENGLISH
version: Own prototypes of lightweight removable appliances
Chapitre
français: Mes propres prototypes des appareils amovibles
légers
Eigene
Prototypen herausnehmbarer KFO-Geräte
Info
über weitere Mittel und Anwendung sanfter Kieferorthopädie
hier
Dies
ist kein Verkaufsprospekt für Zahnspangen, sondern ein
Denkanstoß. Diese Prototypen könnten Entwicklungspotenzial
haben für preisgünstige, risikoarme und komfortable
Lösungen.
Dabei steht hier zunächst das technische
Prinzip im Vordergrund. Die Prototypen sind nicht professionell
ausgearbeitet, konnten nicht an Modellen realistischer
Fälle erstellt werden und können in Details noch fehlerhaft
sein.
Ausführliche
Anleitungen sind bei den mit AN
markierten bereits erhältlich, und sind
offen für Verbesserungen. Bei Geräten mit sehr kleinen
Plastikanteilen sind diese generell im Pasten-Verfahren gezielter als
im Streuverfahren herstellbar. Begrenzungen
aus Wachs verhindern ein Eindringen der Plastikmasse in Bereiche, die
davon frei bleiben müssen.
Die Geräte sind zur
schnellen Übersicht markiert mit F
für Frühbehandlung, J
für übliches Behandlungsalter (ausgehend vom
späten Wechselgebiss) und E
zur Spät- und Erwachsenenbehandlung.
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1.
AN F
J
Individuelle flexible Lippenschild-Geräte
Von oben nach unten sind gezeigt: 4. Oberkiefer-Kombigerät mit Schildgestaltung wie 2. und Dehnschraube; konventionelle Halteklammern. Da diese Geräte frontoffen sein müssen, um den Zungendruck nutzen zu können, kann im Unterkiefer keine Dehnschraube genutzt werden. Jedoch ist ein Dehnbügel möglich, so wie bei den Mini-Dehnfeder-Geräten, Teilbild rechts oben. Bei 2. ist einer vorhanden, aber seine rückwärtigen Schlaufen sind im Bild verdeckt. |
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2. F
J E
Mini-Dehnfeder-Geräte |
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3. F
J E
Regulierungs-Silikon zur
rationellen Zahnkorrektur
Silikon
kann mit Haftvermittler an aktiven Platten angebracht werden, um
einen flächigen Kraftangriff auf Zähne zu ermöglichen,
die zuvor auf dem Gipsmodell begradigt wurden
(Setup-Technik). Mit solchen Platten lassen sich verdrehte und
verkippte Zähne auch schon im Wechselgebiss korrigieren, wobei
das Federnbiegen entfällt, aber zugleich Schraubelemente genutzt
werden können. Auch rotierende Zahnbewegungen sind möglich.
Sollten Zähne in der gewünschten Kraftrichtung zu ungriffig
sein, kann man Attachments als Griffe anbringen, siehe bei 2.).
Beim
orangebunten Exemplar umfasst das Regulierungs-Silikon 8 untere
Zähne, um beginnenden Alters-Engstand nach leichtem
Schmalerschleifen rückgängig zu machen. Beim blauen umfasst
es 6 obere, ebenfalls von beiden Seiten. Dieser Patient hatte nach
einer Behandlung mit konfektionierten Trainern eine leichte frontale
Enge zurückbehalten (vermutlich passte keine Größe
optimal). Außerdem wurden die linken Prämolaren durch den
Zusammenbiss in ihrer stark rotierten Stellung gehalten. Das hier
gezeigte Silikon ist für den ersten von 2 oder 3
Korrektur-Schritten.
Der
Silikon-Plastik-Verbund hat eine weitere kieferorthopädische
Anwendung in der Wirkungssteigerung funktionskieferorthopädischer
Geräte.
Zur Reinigung des
Silikons empfiehlt sich tägliches Abbürsten mit
Sodapulver.
Detaillierte Anleitung mit weiteren
Beispielen: hier von Fachlabor W. Paulus, Burgbernheim:
www.positioner.de
> Arbeiten mit Silikon
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4.
J E
Seitenzahn-Lückenöffnung: Distalplatten
einfach und griffig |
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Wichtig: Platzbeschaffung durch Distalisierung der Seitenzähne sollte, da sie das Platzproblem nur in den Weisheitszahnbereich verlagert, zweite Wahl gegenüber Platzgewinn durch Wachstumsanregung sein. (Zusätzliche) Platzbeschaffung durch Zähneverschmälern ist relativ unbedenklich, aber im Ausmaß von der individuellen Zahnform abhängig. |
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5. F
J
Die 4-Element-Progenieplatte So
ist der rechts gezeigte
4-elementige Prototyp trotz frontoffener Bauweise für mehr
Komfort eine Maximalversion. Für leichtere Fälle können
je nach Situation Elemente weggelassen werden. |
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6.
F J
E
Skelettierter
Komfort-Retainer Der UK-Retainer hat ein tragendes Skelett aus 1.1 1.2 mm Draht, der den Mahlzähnen beidseitig anliegt. Plastik umfasst hier nur die 5er bis 3er, weshalb als zusätzliches Halteelement Kugelanker zwischen 5er und 6er greifen. Die Front kann statt mit Draht auch vorne und /oder hinten in Plastik gefasst werden, so wie bei dem OK-Retainer. |
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Die Verbindungsbügel
an diesem Prototypen sind mit 1.1 mm Drahtstärke zu dick
ausgefallen (0.9 mm würden reichen), und der vordere wäre
störungsfreier, wenn er am Gaumendach etwa 1 Zahnbreite
weiter hinten liegen würde. |
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