ALARM Progenie-Frühbehandlung: Delaire-Maske statt Fränkel-3

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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ALARM Progenie-Frühbehandlung: Delaire-Maske statt Fränkel-3

Beitrag#1von ruebezahl » 21. Feb 2013 13:01

Liebe Aktive!
es ist alarmierend, wie die Brutalisierung der kieferorthopädischen (Progenie-)Frühbehandlung (Schaubild des Niedergangs) mit einem perfiden eingängigen Überredungsweg eine neue Qualität erreicht:
1.:) Können die oberen Frontzähne vor die des Unterkiefers gebracht werden, könnte der Oberkiefer den Unterkiefer auf natürliche Weise im Wachstum hemmen.
2.:) Diesen Zustand kann man kurzfristig mit der Gesichtsmaske erzielen.
3.:) FKO-Geräte wie Fränkel oder Bimler könnten den herbeigeführten Zustand halten, also als Retentionsgeräte dienen, aber den gewünschten Zustand nicht herbeiführen.


These 1), dass der Oberkiefer den Unterkiefer formt, ist altbekannt. Sie wird hinsichtlich Progeniebehandlung z.B. auch in einem bemerkenswerten Fachartikel aus Thailand vertreten (S. Satravaha, Frühbehandlung von Progeniefällen in Thailand, Prakt Kieferorthop 7 (1993) 23-30). Der ist nun 20 Jahre alt, aber diese Arbeiten wurden dort in Bangkok fortgesetzt, weil Progenie dort häufig ist:
Unsortierte Patienten im Alter von 9 bis 15 (!) Jahren wurden mit Progenie-Aktivatoren und Physiotherapie kuriert (nicht näher beschrieben, aber hiesigen Physiotherapeuten fällt dazu etwas ein), OHNE dass es dazu Brachialmethoden wie 2) gebraucht hätte.
Ich schicke den Artikel interessierten Lesern gerne zu, per Post, weil nur auf Papier.

3) War auch hierzulande in einer Umfrage von 1999 der Fränkel 3 noch DAS bewährte Mittel zur Progenie-Frühbehandlung. Auch die Uni Münster hatte ihn beforscht, samt Langzeitbeobachtung.
Noch früher beobachtete allerdings Stockfisch, dass manche Kinder besser auf Kaugummieffekt-Geräte ansprechen als auf Fränkel, und sei es, weil sie mit weniger Tragezeit auskommen. Fälle mit konfektionierten elastischen Trainern liegen hier:
Platten-Könner arbeiteten auch einfach mit Dehnplatten mit Gegenkieferbügel

Aber auch neuere Bauformen sind wissenschaftlich begleitet, wie die Rückschubdoppelplatte (Sander-III), mit der man aktiver arbeiten kann, oder das FGB-Gerät, das es auch als Progenie-Typ gibt.


Dies entlarvt 2.) als Halbwahrheit und 3.) als dreiste Lüge.
2),
weil die Fertigteil-Hersteller an den genannten heilsamen Alternativen längst nicht so gut verdienen können wie an Bracket-Spangen und deren Peripherie-Geräten, wie eben Headgears, Delaire-Masken, Herbstscharniere oder gar gefährliche kleine Schrauben, die in den Knochen (!) gedreht werden, um feste Spangen stärker zu verankern.
3), weil etliche Kieferorthopäden in einem Hamsterrad-mit-hoher-Durchsatzrate keinen Nerv mehr dafür haben, dass mit sanfteren Methoden einige Patienten länger bräuchten, um eine sichtliche Fehlstellung zu beheben? Weil die Handwerkskunst und Erfahrung damit in Vergessenheit gerät, seit die Fertigteil-Hersteller die totale Verwertungslogik über Europa bringen?
Was vor einer Generation mit den aktiven Platten passiert ist, passiert nun mit den funktionskieferorthopädischen Spangen:
sie werden von einst vollwertigen Behandlungsmitteln zur Vor- oder Nachbereitung (Retention) von Brutalmethoden degradiert (Niedergangs-Schaubild siehe oben). Wobei Retentionsplatten mittlerweile von schadensträchtigen Kleberetainern verdrängt werden.

Aktuell wurde eine 6-Jährige, deren seitlicher Kreuzbiss mit einer Dehnplatte behoben worden war, aber die nun erblich vorbelastet eine Progenie entwickelt, am alten UND am neuen Wohnort (die Familie war Hunderte Kilometer in ein anderes Bundesland gezogen) mit der Delaire-Maske bedroht, und am neuen mit dieser perfide verlogenen Argumentationskette, und wäre die Dehnplatte nicht gewesen, dann wäre sicherlich noch eine Gaumennahtsprengung mit im Paket.

Wenn man annimmt, das ihre Eltern vielleicht nur deshalb skeptisch blieben, weil sie eigene schlechte Erfahrungen mit Kieferorthopäden haben, dann folgt eine erschreckende Dunkelziffer von unnötig kieferorthopädisch gequälten Vorschul- und Grundschulkindern, wenn deren Eltern kieferorthopädisch unbeleckt oder naiv sind.

Bisher kamen mir krassere Verkaufs-Thesen zu Ohren, z.B. dass sonst nur eine spätere Kiefer-OP helfen würde oder das Kind später wie Michael Schumacher aussehen würde.
Wenn Kieferorthopäden gar trotz Rechtzeitigkeit und Brachialbehandlung eine Kiefer-OP nicht ausschließen wollen, nehmen sie sich entweder selber Wind aus den Segeln, oder sie sind auf Progeniefälle sowieso nicht erpicht.

Gute Nacht, Deutschland!
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Rückfälle nach brachial-Kieferorthopädischer Frühbehandlung

Beitrag#2von ruebezahl » 30. Mär 2013 16:39

Werte Gemeinde!
Innerhalb weniger Tage bekam ich 2 Adressen-Anfragen für Zweitbehandlungen, deren Vorgeschichte eine Frühbehandlung mit Brutalmethoden war, weil deren Ergebnis nicht stabil geblieben war:

-- Saarland: im Alter von 5 mit Platte begonnen, die (absichtlich?) minderwirksam gewesen sein muss, denn dann mit Gaumennahtsprengung (GNE) und Delaire-Maske fortgesetzt. Frühbehandlung nach längerer Zeit mit nicht optimalem Ergebnis (Kopfbiss) beendet, danach wieder schlechter geworden. Für sanftere Methoden hatten diese Leute damals nur einen teuren Privatanbieter gefunden.
-- Raum Würzburg: wegen einseitigem Kreuzbiss GNE vor 1.5 Jahren, da war der Patient erst am Ende der 1. Schulklasse! Dann entwickelte er einen Vorbiss, dem damaligem Behandler fällt dazu nur „Delaire-Maske“ ein (was sonst), während eine andere vor Ort dem jetzt 9-Jährigen schon eine Bracketspange einbauen wollte, trotz noch etlicher Milchzähne.
Solche Fälle führen vor Augen, dass diese harten Methoden, die sich ausbreiten, weil sie eine Fehlstellung „zuverlässig“ schnell beseitigen, im Nachhinein nachlässig sind.

Denn Weichgewebe formt Hartgewebe, aber die Gesundung der Muskelfunktionen des Mundraums wird durch Brachial-Methoden eher behindert als gefördert, wohingegen z.B. der bewährte Funktionsregler aus gutem Grund so heißt.
Auch das Tragezeit-freundlichere Turiner FGB-Gerät vermag einseitigen Kreuzbiss nicht nur zu beheben, sondern Bracco et al. konnten überdies mit Messungen zeigen, (siehe FKO-Galerie und deren Quellen), dass es Kau-Bewegungsmuster normalisiert, die zuvor Kreuzbiss-bedingt abwichen. Sie verglichen dies mit den Befunden eines Autors, der nur mit o.g. Brutalmethoden therapierte und danach keine Gesundung der abweichenden Bewegungsmuster fand.
Im Anschluss an harte Methoden dann die bewährten FKO-Geräte zur Retention zu verwenden (siehe oben), mag im Hinblick auf die Ergebnis-Stabilität zwar einen Kompromiss darstellen. Aber um zügig ein Erst-Ergebnis zu erzielen, das dann noch zu stabilisieren ist, stehen auch weniger harte, herausnehmbare Zahnspangen-Arten zur Verfügung.
Z.B. Federdehnschrauben für Dehnplatten,
sowie Rückschubdoppelplatten (Sander-III, siehe oben) gegen Progenie, die nicht nur mit Dehn-, sondern auch mit 3-Wege-Schrauben (Bertoni) kombiniert werden können.

Leider steht hinter diesen Bauformen längst nicht so eine Vermarktungs-Kraft wie hinter dem globalen Bracket-Business, in dem Außenspangen, GNE und Co. Peripherie-Geräte sind.

Zudem ist mit Dehnplatten Überdehnung möglich („Überdosierung“). In dieser Hinsicht ist Funktionskieferorthopädie (FKO) zwar langsamer, aber dafür betriebssicherer. Sie ist ein Wissensschatz der Erfahrungsmedizin, und es bleibt zu hoffen, dass es kritische, aufgeschlossene Staaten gibt, die dieses Wissen lebendig halten. Wenn ihnen an wirtschaftlicher und nachhaltiger Medizin gelegen ist, und wenn Zeit und handwerkliche Arbeit billig sind ...

Manche Tiger- oder Bananen-Staaten bieten kieferorthopädisch nur noch (Zähnezieh-)Schrott, wie ich von Deutschen weiß, die es dorthin verschlagen hat. In manchen Industrie-Staaten sind richtig ganzheitliche Kieferorthopäden rar und teuer.
Aber bei Ländern, die eigene medizinische Traditionen pflegen, bleibt Hoffnung...
Rohe Ostern,
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Überraschungsangriff oder Salamitaktik?

Beitrag#3von ruebezahl » 9. Feb 2014 13:14

Liebe Aktive,
nach einer skandinavischen Studie sind Delaire-Masken nachweislich Kiefergelenk-schädlich.
Dennoch drohen kieferorthopädische „Überraschungsangriffe“ nicht nur privat versicherten Kindern, sondern folgender betraf einen gesetzlich versicherten 5-jährigen Jungen, der wegen einer leichten Kieferfehlbildung regelmäßig in einer Uni-Klinik kontrolliert wurde:
Als er eine leichte Progenie entwickelte, riet der Klinik-Arzt zur Spange. Die würde von kleinen Kindern gut akzeptiert. Also wurden Abdrücke gemacht.
Beim nächsten Termin wurden dann schnell feste Tatsachen geschaffen, nämlich eilfix eine feste Drahtspange eingeklebt, die nicht nur an den Außenseiten der Zähne verlief, sondern auch noch 2 hinderliche Innenbögen hatte! Dann holte der Täter das Foltergestell, um davon Gummibänder zur festen Innenspange zu spannen ...
Hier wurde ein Vertrauensverhältnis grob missbraucht!
Glück im Unglück, dass diese feste Drahtspange im Milchgebiss keine Stahlmanschetten hatte („Bänder“, sind für Milchzähne rar), sondern nur punktuell geklebt war. So hat es der arme Junge in der 4. durchwachten Nacht geschafft, sich diesen Quälteufel heraus zu hebeln – wobei 2 Stückchen von Milchzähnen mit herausgebrochen sind.

Zu diesem Vorfall zitiere ich Kommentare einer Klientin:
Die Ängstlichkeit vor Ärzten und Überangepasstheit schreit einfach zum Himmel:
Tipps für den Arztbesuch beim KFO/Aufklärungsgespräch:
1.
Dass man immer verlangen sollte, das Gerät auf einem Bild oder als Muster in Natura zu sehen (man kann auch einen Bracketbogen anfassen oder Brackets und auch einen Head-Gear)
2. Ich kann es mir nicht verkneifen, zu sagen, dass ich nie verstehen werde, weshalb Mütter und Väter das nicht sowieso verlangen, die Spangen vorher zu sehen: Bei jedem Auto macht man Probefahrten und prüft das Armaturenbrett, die Handbremse und die Bequemlichkeit des Sitzes, auch Brillengestelle kauft man nicht wie die blinde Katze im Sack, auch Zahnfarben lässt man sich vorher für die künstlichen Zähne zeigen.
Weshalb Folterwerkzeuge, die fest im Mund verbaut werden, nicht auch vorher anfassen und sich die Zugrichtungen und Kräfte erklären lassen? Es gibt doch ein Patienteninformationsrecht/gesetz?
Einen Ehering sucht man sich ja auch vorher gemeinsam aus...

... nicht auf ihr inneres Gefühl und Intuition, die doch noch da ist, hören:
Hier kann doch was nicht stimmen, auch wenn man nicht immer gleich weiß, wie ein anderer Behandlungsweg aussehen würde.
Aber beim Arzt erwartet man doch normalerweise keine Auseinandersetzung und macht sich nicht „bereit zum Gefecht“. Einmal hatte ich allerdings Klienten, die mit einem gesunden Reflex geflohen waren, als der KFO die neue Plastik-Spange zur Hand nahm und sie – schluck! - fest einbauen wollte.
Auch hinter kleinen Kürzeln oder unauffälligen Produktnamen können sich quälerische Teile verbergen: TPA, Forsus, SUS, ... Die völlig überflüssig wären, wenn jemand herausnehmbare Spangen richtig beherrscht. Was aber heute an den Unis nicht mehr in den nötigen Einzelheiten gelehrt wird.

Schlecht im Überraschungsangriff kann man hingegen Operationen durchführen.
Das war hier typische Salamitaktik, wo Leute mit einer etwas verschleppten Progeniebehandlung keine Außenspange wollten:
„Erstmal probieren wir es mit einem Fränkel 3...“ Der wurde nicht voll ausgereizt, so dass der Behandler dann eine kleine OP (ambulant?) veranlassen konnte. Mit anderen Risiken - tendenziell weniger belastend – ließ sich die restliche Progenie dann in einem Jahr vorläufig erschlagen:
Experimentelle Unmethoden“ (O-Ton eines K3F-Kunden),
anstatt klassische FKO richtig zu nutzen, oder dynamische FKO, die mehr kann, bekannter zu machen. Durch Bewegungsanreize, die die dynamischen Geräte selber geben, oder durch begleitende Physiotherapie zielt sie auf eine muskuläre Gesundung ab, die das Behandlungsergebnis dann stabilisiert.

Sonntägliche Grüße,
Rübezahl
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Delairemasken-Schlamperei an Uni-Klinik; LKGS-Patienten

Beitrag#4von ruebezahl » 26. Feb 2014 13:36

Liebe Aktive,
die Überraschungsangriff-Betroffenen konnten in derselben Stadt in guten Hände wechseln, und dabei kamen noch Schlampereien der dortigen Uni-Klinik zutage, die nicht so glücklich wie die schlecht festgeklebte Haltespange waren:
-- Im Mahlzahnbereich stimmt der Biss, nur der vordere Bereich des Oberkiefers ist unterentwickelt. Daher sind Therapien, die die Bisslage verschieben sollen, kontraindiziert.
-- Vor der Behandlung wurde kein Röntgenbild der Zähne gemacht!
Während eine ordentliche Frühbehandlung die Anlage der 2. Zähne schon einbezieht, hieß es dort:
Da wird dann einfach geschaut was da ist und wie es rauskommt und dann fängt die KFO-Behandlung der 2. Zähne an.
-- Die Maske wurde von den Kräften her nicht überprüft: die Kräfte der Gummis waren viel zu stark! Die Assistenzärztin hat einfach mehrere Gummis ausprobiert, die zu kurz waren und dann stärkere dickere hergeholt, die dann aus ihrer Sicht passten bzw. plump gesagt sich drüberziehen ließen.
-- Es gäbe zwar auch "bessere Gesichtsmasken", aber die dürften sie Kassenpatienten nicht anbieten, auch dann nicht, wenn sie gleich bereit sind, zuzuzahlen.
Was ist das für eine Herangehensweise bei einem gerade 5 Jahre alt gewordenem Kind?!
Nur gut, dass die Klinik die Behandlungs-Unterlagen gleich herausgerückt hat. Anderswo ist auch das schon verschleppt worden.

Was sollen wir demnach in Uni-Kliniken erwarten? Oder primär in solchen, die schon an (globalen) Krankheitskonzernen hängen?
-- Dass sie alles machen wollen, was einträglich ist, wenn es sich mit wenig Aufwand an Zeit und Material durchziehen und plausibel abrechnen lässt, ohne bei Gutachtern anzuecken? Ich habe dazu noch 2 ältere Artikel im Kopf. Der eine über eine frühe Anwendung von Knochenpiercing für Behandlungen von Nichtanlagen, die medizinisch überflüssig waren.
Im anderen wurden Brachialmethoden an kleinen Kindern mit LKGS durchprobiert. Kiefer chaotisch wachsen lassen – harte Maßnahme - chaotisch weiterwachsen lassen (mit der formenden Muskulatur wurde ja nicht gearbeitet) – nächste brachiale Maßnahme usw. Wohingegen LKGS-Kinder in alten Schriften kontinuierlicher mit sanften Methoden behandelt wurden und ihre Kiefer und Zähne dabei längst nicht so chaotisch aussahen...

-- Falls die Behandlungsmittel billig sein und nicht kaputtgehen sollen (weshalb die bewährten Fränkel wohl zunehmend out sind), warum werden dann zur Progenie-Frühbehandlung keine konfektionierten Progenie-Trainer verabreicht, die leichter tragbar wären als eine Außenspange? Bzw. ein Professor, der so verfuhr, ist inzwischen mitsamt seiner sanfteren Methoden in Pension.
Weil es in der dominierenden englischsprachigen Literatur vielleicht keine Erfolgsstatistiken dazu gibt? Oder etwa, weil sie - bei konsequenter Anwendung – zu wenig Bedarf an einträglicher Folgebehandlung hinterlassen, geschweige denn wie hier solchen Bedarf künstlich erzeugen?

-- Dass man dort nicht mit mehr Fachkompetenz, mehr Methoden oder zumindest einer breiten Auswahl an vorrätigem Material rechnen sollte?
Außer vielleicht, wenn man selber Arzt oder Anwalt oder Angehöriger davon ist: dies war bei vorgenannter „Salamitaktik mit kleiner OP“ gegeben (andere Uni, doppelt so alte Patientin mit richtiger Progenie), die sich gegen diesen Pfusch hier wie „Business Class“ ausnimmt: zwar kein „Gesundwachsen“, aber ein wichtiges Etappenziel wurde wohl ohne Kollateralschäden mit weniger Quälerei erreicht.

Angesichts so viel geballter Krankmache kann ich nicht müde werden zu predigen, dass man gerade auch bei schweren Fehlstellungen / Missbildungen seinen Kieferorthopädie-Anbieter sorgfältig aussuchen sollte.
Meine Partnerliste ist übrigens wieder ein Stück gewachsen...

Soweit für diesmal,
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