Beckenprobleme und Kieferschiefstand

Bei Anfragen wären folgende Angaben zur Person hilfreich:
A) Patient (Alter?)/ Eltern/ Lehrkräfte/ Zahnarzt / Zahntechniker/ Therapeuten o.ä.
B) Schon in Behandlung / Erst- bzw. Zweit-Behandlung suchend / unbetroffen interessiert o.ä.
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Beckenprobleme und Kieferschiefstand

Beitrag#1von owaki » 1. Jun 2013 19:27

Hallo,
ich noch mal. Da Sie mir auf meine andere Frage so ausführlich geantwortet haben, wende ich mich an Sie, in der Hoffnung auf einen Rat auch bei folgendem Problem: Ich, 31, habe ein Einklemmungssyndrom (Femoroacetabuläres Impingement) an der rechten Hüfte, das vor 7 Jahren festgestellt wurde. Im Großen und Ganzen bin ich damit inzwischen durch Vermeidung bestimmter Bewegungen meist beschwerdefrei. Die Alternative wäre eine riskante OP von unklarem Nutzen. Nun habe ich mir aber eine Schonhaltung angewöhnt, aus der ich nicht wieder rauskomme, die aber meinen ganzen Körper schief zu machen scheint - bis oben hin, sprich, ich habe einen Kieferschiefstand entwickelt (Abweichung von 1 mm). An den Zähnen liegt es wohl nicht, denn es zieht immer nach links, auch mit Aufbissschiene und bevor meine Zähne sich treffen. Ich hatte auch nie eine Zahnspangenbehandlung und meine Zähne stehen, abgesehen von einem Engstand unten, ganz gut. Besonders schlimm wurde das Problem in meiner letzten Schwangerschaft. Beim Schiefzusammenbeißen malträtiere ich immer vor allem einen bestimmten Zahn, der sich zwischendurch auch, den Schmerzen nach zu urteilen, richtig entzündet haben muss. Auch die Kaumuskeln waren schmerzhaft verspannt. Jetzt, ein Jahr nach der Geburt, ist es wieder fast beim Alten, "nur" mal mehr mal weniger entzündetes Zahnfleisch an den malträtierten Zähnen, ab und zu etwas verspannte Kaumuskeln und noch leichte Kälteempfindlichkeit an der Außenseite des meistbelasteten Zahns. Nun würde ich das Problem aber gern irgendwie anpacken, weiß nur nicht, an wen ich mich wenden soll. Der Vorschlag des letzten Zahnarztes war Einschleifen und Aufbissschiene. Das Einschleifen hat nichts gebracht und war wohl quatsch, weil die Zähne schon aufeinanderpassen, solange ich sie bewusst mittig aufeinandersetze. Vor der Schwangerschaft war das auch nicht so krass gewesen, also denke ich mal, dass das Aufweichen der Beckenverbindungen durch die Schwangerschaftshormone meine Beckenproblematik einfach verschlimmert hat und somit auch meinen Kieferschiefstand. Das mit der Aufbissschiene habe ich, bevor ich mir ein teures Teil anfertigen lasse, mal mit dem kostengünstigeren Aqualizer getestet (eine Aufbissschiene mit Wasserkissen). Aber da mein Kiefer schief rutscht, egal was, nützt es auch nichts, wenn ich was dazuwischen habe. Ich beiße trotzdem gnadenlos auf meinem armen Zahn herum. Beim Osteopathen war ich auch einmal. Sie meinte, ich hätte keine echte oder unechte Beinlängendifferenz, mein Becken wäre aber irgendwie in sich schief. Sie wies mich auch darauf hin, dass sich mein Bauchnabel neben der Mitte befindet. Die osteopathische Behandlung war angenehm, ich konnte sie damals nicht fortführen, weil wir bis vor Kurzem in Schweden gelebt haben. Jetzt wohnen wir ja näher dran an allen Angeboten, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Zuerst zum Orthopäde? Oder Osteopathie/Physiotherapie? Oder doch zum Kieferorthopäden, vielleicht irre ich mich ja bei meiner Beurteilung der Ursache?
Würde mich über irgendeinen weiterführenden Rat sehr freuen!
Liebe Gruß,
owaki
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In sich schiefes Becken: bloß keine OP! Aqualizer

Beitrag#2von ruebezahl » 2. Jun 2013 08:18

Wieder hallo Owaki,
gesundheitliche Service-Wüste in Schweden? Da hatte ich voriges Jahr schon jemanden.

Hier man sollte versuchen, an der Ursache anzusetzen, dem in sich schiefen Becken, das durch Schwangerschaft evtl. verschlimmert wurde. Aber um Himmels willen keine profitable riskante OP mit unklarem Nutzen!

Eine Frau mit Wirbelsäulenverkrümmung, die ich auf einer Kanutour kennenlernte, hat auch den Ärztemarathon gescheut und macht lieber Reiten (das sollte doch auch das Becken lockern?), Gymnastik, und weiß, welche Bewegungen sie meiden sollte.
Ich selbst habe mal Feldenkrais probiert, wenn auch gegen ein anderes Problem. Dessen Erfinder steht als Physiker und Judoka fachlich nicht so weit von mir. Da lernt man, die Freiheitsgrade seiner Bewegungen besser zu erfühlen, um beweglicher zu werden und um schädliche Bewegungen anders auszuführen.

Dann andere Sportarten, die die Beine entlasten: Schwimmen, Radfahren, ..
Sollte bei Ihnen noch ein Kind drin sein: gezielte Osteopathie / Physiotherapie während dieser Schwangerschaft, um das Becken wieder besser zu biegen?

Für jetzt:
-- Die Partnerlisten-Praxis bei Hannover ist in einem Therapeutenzirkel, z.B. um im Alter gute Haltung und Gesundheit zu bewahren (geht nämlich leider bald in Pension).
-- Fragen Sie doch nochmal in den Foren von http://www.symptome.ch Unter den Foristen dort sind einige gute, erfahrene.
-- Last not least, um erstmal Ihre Zahnreizung aufzufangen (sofern das vor allem nachts passiert):
einen K3F auch für Sie? Mit Folgeexemplar-Rabatt.
Einen Aqualizer von einer K3F-Käuferin hatte ich mal in der Hand: klein und schlabbrig. Auf einem K3F kann man dagegen nicht so herumrutschen, sofern seine Größe nicht zu weit bemessen ist. Und selbst wenn, dann ist seine Mittelebene stärker als so ein bisschen Aqualizer.

Soweit für´s erste,
Rübezahl
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